Luther-Aktivisten der Moderne

Jesus hatte es seinen Zuhörern deutlich gesagt, sie werden euch wegen mir hassen und verfolgen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Denn jede Zeit von Erweckung brachte auch Verfolgung mit sich.

Die jeweilige religiöse Führungsschicht benutzte immer wieder staatliche Autoritäten, um unerwünschte Konkurrenten beseitigen zu lassen.
Im gleichen Geist geschieht das auch heute in unserer modernen aufgeklärten Gesellschaft, die Methoden wurden jedoch verändert.

Wir haben hautnah erlebt, was es heißt, wenn einem dieser Hass und Neid begegnet und wie es aussehen kann, wenn Menschen ihren natürlichen Rechten folgen und ihren Glauben in Deutschland frei leben.

Einige wurden sogar öffentlich diffamiert, einige wurden öffentlich bloß gestellt und haben das jahrelang ertragen. Es ist nun an der Zeit, darüber zu sprechen und diese Fälle öffentlich zu machen und folgende Beiträge zu bringen.

Fall 1: Wie Luthers Gedankengut Beziehungen zerstörte

Seit meiner Studienzeit als Lehrer mit dem Hauptfach Theologie wurden mir korrupte Vorgehensweisen im Kirchensystem und die moralische Dekadenz von Kirchenleuten zunehmend bewusster – und das auch aus persönlichen Erfahrungen mit einem evangelischen Pfarrer - meinem Schwiegervater.

Intoleranz und Neid - Luther praktisch gelebt

Im Geiste Luthers, seines Vorbildes, verabscheut er Charismatiker und Andersdenkende, die nicht mit seinen eigenen Vorstellungen konform gehen.

Luthers Schriften, seine Menschenverachtung und sein Aufruf zur Judenverfolgung gaben mir schließlich den Rest. Ich trat aus der Kirche aus.
Damit man mich besser verstehen kann, möchte ich hier auf einige Originalzitate von Luther eingehen, die er damals verfasst hat in einer Hetzschrift mit dem Titel: Von den Juden und ihren Lügen, Erstausgabe Wittenberg 1543, S. 93-95:

„Erstlich, dass man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehen ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien ...

Zum anderen, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun ...

Zum dritten, dass man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein ...

Zum vierten, dass man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren ...

Zum fünften, dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler oder desgleichen sind. Sie sollen daheim bleiben ...

Zum sechsten, dass man ... nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren. Und ist dies die Ursache, alles was sie haben (wie droben gesagt) haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher.

Zum siebten, dass man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen ... Man müsste ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.“

Und jetzt zeigt er noch in seinem persönlichen Zitat an, wie er sein Sieben-Punkte-Programm gegen die Juden umsetzen möchte:

„Summa, liebe Fürsten und Herren, so Juden unter sich haben, ist euch solcher mein Rat nicht eben, so trefft einen besseren, dass ihr und wir alle der unleidlichen, teuflischen Last der Juden entladen werden ...“

Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen.

Martin Luther als Reformator disqualifiziert

Solche und andere heftige Zitate haben mich erschüttert. Mit solchen Verlautbarungen qualifiziert sich Luther weder als Vorbild christlicher Nächstenliebe noch als feierwürdiger Reformator – allenfalls als politischer Revoluzzer, der seine Ideen durchsetzte, indem er die Landesfürsten für seine Zwecke instrumentalisierte. Luther hasste die Juden leidenschaftlich, veröffentlichte Schriften, um sie zu verleumden und zu bekämpfen und legte damit schon zur Zeit der sog. Reformation fest, was dann im Holocaust umgesetzt wurde.

Sogar bis in die Gegenwart verteidigen lutherische Beauftragte, Pfarrer und Theologen die Judenhetze Luthers und versuchen in sonderbaren Erklärungsversuchen seine Aussagen umzudeuten oder gar zu glätten. Im gleichen Atemzug werden in unserer Zeit Luthers Nachfolger aktiv gegen Andersgläubige – heute jedoch mit verdeckten Methoden. Sie streuen Gerüchte, unterstellen Bösartigkeiten, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben und dichten Unschuldigen eine falsche Biographie an. Dazu bedienen sie sich der Medien, der Behörden und staatlicher Autoritäten – so wie einst Luther.

Kirchenaustritt und die Rache des Pfarrers

Mit meinem Ausstieg aus der Kirche, stellte mein Schwiegervater fest, dass er die Kontrolle über uns verloren hatte. Schon vor meiner Hochzeit mit seiner Tochter – meiner wunderbaren Frau -, als er bemerkte, dass ich seinen lutherischen Überzeugungen nicht folgte, ging er intrigant und hinterlistig gegen mich vor. Dazu war ihm jedes Mittel recht. Er sank auf eine Ebene herunter, auf der er mit verleumderischen Frauen und Sektenbeauftragten vor Ort zusammenwirkte.

Später gestand mir ein Dritter, dass mein Schwiegervater ihn beauftragt hatte, auf uns aufzupassen. Das bedeutete für uns im Klartext, dass sie mich, meine Frau und meine Kinder überwachten, meiner Familie nachstellten und mein Privatleben sowie das meiner Freunde ausspionierten.

Sektenbeauftragte Dr. Heidi Schönfeld tritt kräftig nach

Ich musste feststellen, dass verdrehte Informationen über mich weitergereicht wurden, um mich privat und beruflich zu schädigen. Aus der engen Zusammenarbeit meines Schwiegervaters u. a. mit der Sektenbeauftragten Dr. Heidi Schönfeld, die an der Universität Bayreuth ihren Doktortitel in Geisteswissenschaften erwarb, entstand eine groß angelegte Medienkampagne. Was sie auf Bayreuther Pfarrkonferenzen damals zu berichten wusste, gibt u. a. ein Zitat von ihr wieder.
Und das ist jetzt aus ihrem Text, den sie an die Pfarrkonferenz im Jahre 1999 weitergeleitet hatte. Ich zitiere wörtlich:

„Es misslang dem CCR aufgrund von rechtzeitiger Information, den Landgasthof Aichig für ihre Gottesdienste anzumieten.
Auch der „Nordbayerische Kurier“ verhinderte mit großer Umsicht die kostenlose Bekanntgabe von Gottesdiensten des CCR unter der Rubrik „Kirchliche Nachrichten“(!!!). Nicht zuletzt das Engagement so mancher Bayreuther verhinderte, dass das CCR lustig und munter seine Expansion betreiben konnte.“

Mittlerweile hat sie das Repertoire ihrer Hilfsangebote mit ihrer Praxis für Psychotherapie in Bamberg erweitert.

Die Rache des Pfarrers zieht Kreise

Mein Schwiegervater brachte meine eigenen Eltern gegen mich auf. Sie beteiligten sich an einer schamlosen Diffamierungskampagne der Medien gegen Andersdenkende und gegen mich persönlich. Schließlich führten sie ihren Gerichtsprozess gegen mich und meine Frau.
Obwohl dieser Pfarrer, mein Schwiegervater, versuchte sich im Untergrund versteckt zu halten und den Ahnungslosen vorspielte, mussten wir mit Entsetzen feststellen, dass er als Unbeteiligter im Gerichtsprozess gegen meine Familie sogar den Richter beeinflussen wollte. Seine Informanten mussten sogar einmal ein Ordnungsgeld wegen versuchter Irreführung des Gerichts bezahlen.

Menschenrechte mit Füßen treten

Mein Schwiegervater verursachte bei meinen eigenen Eltern einen Sinneswandel, so dass sie letztlich selbst ihre Beziehung zu mir und meiner Familie zerstörten.
Gegen unseren ausdrücklichen Willen wurden wir von ihm immer wieder belästigt, z. B. indem er ein Plakat mit Großbuchstaben auf das Eingangspodest vor unserer Haustüre klebte, z. B. auch indem er meiner Frau am Arbeitsplatz hinter einer Hecke auflauerte, um sie zu überraschen und zum Beispiel auch, indem er unsere Kinder auf dem Schulweg im Zug überrumpelte.

Nun, auch wenn ich damals von meinen Eltern als Säugling quasi in die Evangelische Kirche hinein "getauft" worden war, habe ich das Recht als mündiger und freier Staatsbürger auch frei zu entscheiden, ob ich mich einer Partei, einer Kirche, einer Glaubensgemeinschaft oder einem Verein anschließen will oder nicht. In einem demokratischen Rechtsstaat habe ich als freier, mündiger Bürger das Recht aus der Kirche auszutreten ohne dafür diskriminiert zu werden. Ebenso habe ich auch das Recht meinen persönlichen Glauben öffentlich zu leben ohne mich rechtfertigen oder andere um Erlaubnis fragen zu müssen. Von diesem natürlichen Recht, mache ich auch heute und weiterhin Gebrauch. Das darf mir schließlich niemand absprechen.

Weil meine Eltern falsche Ratgeber hatten

Und noch zum Schluss aus meinen eigenen, aus unseren gemeinsamen persönlichen Erfahrungen, möchte ich ein Wort an alle Eltern richten:
Ich selbst – wir sind Eltern von zwei Kindern. Wir würden niemals unsere eigenen Kinder hintergehen oder öffentlich diskriminieren oder gar eine Kampagne gegen sie anzetteln. Deshalb raten wir davon ab, sich in familiären Angelegenheiten mit Pfarrern, mit Sektenbeauftragten oder sich gar mit Journalisten einzulassen.
Nun, das war unser persönlicher Fall - das, was wir erlebt haben. Immer wieder sind solche und ähnliche Fälle uns auch bekannt geworden und haben wir auch hautnah miterlebt, was andere Menschen in unserem Umkreis erleben mussten und wie sie selber auch diffamiert worden sind – oder hintergangen worden sind.
   

Fall 2: Die geheimen Methoden der umstrittenen Sektenbeauftragten

In einem zweiten Fall berichtet eine junge Frau. Sie schreibt Folgendes:

Meine Eltern und ich besuchten über eine längere Zeitspanne mit viel Freude gemeinsam die Veranstaltungen des Christlichen Centrums Rhema.
Nach einigen Jahren fingen sie an, eine esotherisch-religiöse Gemeinschaft in Röhrenbach zu besuchen, wo ihr Sohn seinem freizügigen Lebensstil nachgehen konnte – Sex, Drugs and Rock´n Roll.
Später musste ich feststellen, dass meine eigene Mutter zum Personenkreis derer zählte, die beauftragt waren, üble Gerüchte über das Christliche Centrum Rhema zu verbreiten. Meine Mutter äußerte selbst, dass sie den Auftrag bekommen hatte zu erzählen, sie würden nicht mehr zu den Veranstaltungen des Christlichen Centrums Rhema kommen, weil man sie dort genötigt hätte, ihr Haus und Grundstück der Gemeinde zu übertragen. Sie musste sich verpflichten, niemandem von ihrem Auftrag zu erzählen und durfte auch den Namen des Auftraggebers nicht verraten. Zwar war ich von ihr gewohnt, dass sie es mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Doch hat es mich erschüttert, dass meine eigene Mutter um den Preis ihrer guten Beziehung zu mir, zu so einer Verleumdung fähig ist. Sie hat mich und andere in der Gemeinde schamlos hintergangen. Es dürfte jedem klar sein, dass ich ihr nicht mehr vertrauen kann.

Nun, das waren jetzt zwei Fälle, die deutlich zeigen, wie das aussieht, wenn in Zeiten von Erweckung Verfolgung geschieht. Diese zwei Fälle sind ein Ausschnitt. Es gibt noch viel mehr und wir werden darüber in Kürze berichten.

 

Ein Beitrag von Vivian und Andreas Fischer

 

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